Mittwoch, 31. Oktober 2007
tormenta noel
Fals jemand vom Unwetter Namens Noel, das momentan in der Karibik herrscht, gehoert hat, moechten wir ihn beruhigen, es geht uns gut. Und das Wasser ist von uns weit entfernt.
Montag, 29. Oktober 2007
feliz cumpleaños
lieber matthias wir wuenschen dir alles gute zum geburtstag und ein schoenes 20. lebensjahr, auch wenn du es nicht wahr haben willst, bist du schon so alt.
wir kuessen dich
wir kuessen dich
sei kein frosch
Tor-Gitter-Gitter-tuer-gitter-tuer-gitter-tuer-geschafft-wir sind in unserem zimmer.
am donnerstag um 4.00 ortszeit sind wir nach einem etwas turbulenten flug (sophie hat dies, wie sie es auch schon frueher in solchen situationen pflegte zu tun, verschlafen) in santo domingo angekommen. Seit dem sehen wir jeden tag neue seiten an der dominikanischen republik, welche uns immer wieder ein schmunzeln bereiten, kurz um- uns geht es gut. Wir leben in einem area, das aus einem schwesternhaus (sieben schwestern), einer berufsschule (informatik-, kosmetik-, friseur-, handarbeitskurse und ausbildung zur schneiderin), klassenraeumen fuer strassenkindern und einem gebaeude, in dem 17 schuelerinnen (13-23 Jahre alt) leben. dort haben auch wir ein eigenes zimmer mit bad.
um 7.00 uhr werden wir gewoehnlich von einem stimmteppich lachender kinder geweckt, welcher wenig spaeter von den klaengen der nationalhymne- gesungen von den kindern - abgeloest wird. unsere tage verbringen wir hauptsaechlich damit spanisch zu lernen, mit den kindern und jugendlichen zu reden und ball zu spielen.
wenn wir die spanische sprache besser beherrschen werden wir voraussichtlich mit strassenkindern arbeiten und vielleicht deutsch unterrichten.
abstrusitaeten:
spanisch ist nicht gleich spanisch:
nach ersten verstaendigungsproblemen (wir konnten niemanden verstehen und uns verstand auch niemand) koennen wir mittlerweile auf spanisch ein wenig komunizieren, was ziemlich wichtig ist, da niemand in unserem areal englisch spreechen kann. denoch ist es nicht so leicht das spanisch hier zu verstehen, da die dominikaner ein ganz eigenes (nach grammatikregeln ziemlich falsches) spanisch sprechen. und dies mit einem starken slang (bei ihnen gibt es z.b. keine 2. person plural)
Beispielsweise hatten wir gestern ein lustiges ereignis. wir wurden gefragt, ob wir mit auf einen "marcha" gehen wollen. wie so oft haben wir uns selbst zusammen gereimt, was dies bedeutet, haben fleissig genickt, sind freudig ins auto gesprungen, und haben uns wenig spaeter in mitten tausender gegen abtreibung demonstrierender menschen befunden - wo wir eigentlich nicht hin wollten.
dieses thema war bis sonntag in santo domingo sehr presaent. Inder sprangen mit schildern freundig ueber den schulhof und dabei sangen sie "si a la vida, na al aborto". immer wieder gab es umzuege auf den strassen die am sonntag in einer grossangelegten demonstration, die mit einer messe, gehalten vom kardinal, endete, ihren hoehepunkt fanden. nett zum ansehen waren all die frauen, die plastiksackerln oder badehauben auf dem kopf trugen, um ihre haare vor dem regen zu schuetzen.
im uebrigen haben die dominikaner, die wir bis jetzt kennen, angst vor regen. wir vermuten, dass ihr aufwendig geglaettetes haar durch das wasser wieder kraus wird, was sie vermeiden wollen.
a propos wasser: in unserem haus kommt und geht das wasser, wann es will. in der frueh gibt es prinzipiell in wasser und am nachmittag fliesst es manchmal und manchmal auch nicht. mit der elektrizitaet ist es das selbe, da wasser und elektrizitaet gekoppelt sind. was im grunde kein grosses problem darstellt, wenn man von der zeitweise etwas ueberfuellten toilette absieht. 2 tage lang warteten wir vergeblich auf strom. das ausbleiben des stroms war aber auf das heftige unwetter,das hier momentan herrscht zurueck zufuehren ist (niemand geht in die schule oder zur arbeit).
eine weitere besonderheit ist das autofahren. kein mensch gurtet sich an, was aber bei so ueberfuellten autos (ist von der polizei gestattet) auch garnicht moeglich waere.
das essen betreffend bleibt nur zu sagen, dass es total gut ist. die schwestern und die maedchen die hier wohnen, sind sehr um uns bemueht (fuer unseren geschnack viel zu sehr, da wir staendig gefragt werden, ob wir etwas essen wollen und wenn wir ja sagen, sie uns gelich etwas bringen / bereiten) und kochen so sogar extra vegetarisch, wenn sie fleisch essen. wir bekommen fast immer gekochtes gemuese mit reis oder nudeln. gern stellen sie auch 3 vewrschiedene gerichte auf den tisch und bieten uns zusaetzlich obst oder andere lleinigkeiten an. sorgen um unsere eiweisswerte muessen wir uns auch keine machen, da jeglciher bedarf spaetestens durch die ameisen, die noch munter im ungekochten brei herumlaufen und dann wahrscheinlich mitgekocht werden, gedeckt wird.
sophie und alex
am donnerstag um 4.00 ortszeit sind wir nach einem etwas turbulenten flug (sophie hat dies, wie sie es auch schon frueher in solchen situationen pflegte zu tun, verschlafen) in santo domingo angekommen. Seit dem sehen wir jeden tag neue seiten an der dominikanischen republik, welche uns immer wieder ein schmunzeln bereiten, kurz um- uns geht es gut. Wir leben in einem area, das aus einem schwesternhaus (sieben schwestern), einer berufsschule (informatik-, kosmetik-, friseur-, handarbeitskurse und ausbildung zur schneiderin), klassenraeumen fuer strassenkindern und einem gebaeude, in dem 17 schuelerinnen (13-23 Jahre alt) leben. dort haben auch wir ein eigenes zimmer mit bad.
um 7.00 uhr werden wir gewoehnlich von einem stimmteppich lachender kinder geweckt, welcher wenig spaeter von den klaengen der nationalhymne- gesungen von den kindern - abgeloest wird. unsere tage verbringen wir hauptsaechlich damit spanisch zu lernen, mit den kindern und jugendlichen zu reden und ball zu spielen.
wenn wir die spanische sprache besser beherrschen werden wir voraussichtlich mit strassenkindern arbeiten und vielleicht deutsch unterrichten.
abstrusitaeten:
spanisch ist nicht gleich spanisch:
nach ersten verstaendigungsproblemen (wir konnten niemanden verstehen und uns verstand auch niemand) koennen wir mittlerweile auf spanisch ein wenig komunizieren, was ziemlich wichtig ist, da niemand in unserem areal englisch spreechen kann. denoch ist es nicht so leicht das spanisch hier zu verstehen, da die dominikaner ein ganz eigenes (nach grammatikregeln ziemlich falsches) spanisch sprechen. und dies mit einem starken slang (bei ihnen gibt es z.b. keine 2. person plural)
Beispielsweise hatten wir gestern ein lustiges ereignis. wir wurden gefragt, ob wir mit auf einen "marcha" gehen wollen. wie so oft haben wir uns selbst zusammen gereimt, was dies bedeutet, haben fleissig genickt, sind freudig ins auto gesprungen, und haben uns wenig spaeter in mitten tausender gegen abtreibung demonstrierender menschen befunden - wo wir eigentlich nicht hin wollten.
dieses thema war bis sonntag in santo domingo sehr presaent. Inder sprangen mit schildern freundig ueber den schulhof und dabei sangen sie "si a la vida, na al aborto". immer wieder gab es umzuege auf den strassen die am sonntag in einer grossangelegten demonstration, die mit einer messe, gehalten vom kardinal, endete, ihren hoehepunkt fanden. nett zum ansehen waren all die frauen, die plastiksackerln oder badehauben auf dem kopf trugen, um ihre haare vor dem regen zu schuetzen.
im uebrigen haben die dominikaner, die wir bis jetzt kennen, angst vor regen. wir vermuten, dass ihr aufwendig geglaettetes haar durch das wasser wieder kraus wird, was sie vermeiden wollen.
a propos wasser: in unserem haus kommt und geht das wasser, wann es will. in der frueh gibt es prinzipiell in wasser und am nachmittag fliesst es manchmal und manchmal auch nicht. mit der elektrizitaet ist es das selbe, da wasser und elektrizitaet gekoppelt sind. was im grunde kein grosses problem darstellt, wenn man von der zeitweise etwas ueberfuellten toilette absieht. 2 tage lang warteten wir vergeblich auf strom. das ausbleiben des stroms war aber auf das heftige unwetter,das hier momentan herrscht zurueck zufuehren ist (niemand geht in die schule oder zur arbeit).
eine weitere besonderheit ist das autofahren. kein mensch gurtet sich an, was aber bei so ueberfuellten autos (ist von der polizei gestattet) auch garnicht moeglich waere.
das essen betreffend bleibt nur zu sagen, dass es total gut ist. die schwestern und die maedchen die hier wohnen, sind sehr um uns bemueht (fuer unseren geschnack viel zu sehr, da wir staendig gefragt werden, ob wir etwas essen wollen und wenn wir ja sagen, sie uns gelich etwas bringen / bereiten) und kochen so sogar extra vegetarisch, wenn sie fleisch essen. wir bekommen fast immer gekochtes gemuese mit reis oder nudeln. gern stellen sie auch 3 vewrschiedene gerichte auf den tisch und bieten uns zusaetzlich obst oder andere lleinigkeiten an. sorgen um unsere eiweisswerte muessen wir uns auch keine machen, da jeglciher bedarf spaetestens durch die ameisen, die noch munter im ungekochten brei herumlaufen und dann wahrscheinlich mitgekocht werden, gedeckt wird.
sophie und alex
Samstag, 6. Oktober 2007
Abonnieren
Posts (Atom)